Bisher (2025) gibt es wenig brauchbare Fotos von Säugetieren, die in der Lehmkaul leben oder sie aufsuchen. Gesichtet oder gehört wurden aber schon eine ganze Reihe von Arten:
Rehe suchen die Lehmkaul regelmäßig auf und hinterlassen eindeutige Spuren, an denen man sie erkennen kann: sei es die Losung, die Spuren im Schnee, die abgebissenen Blütenköpfe (Rehe sind Feinschmecker und nehmen nur das Beste von der Pflanze) oder die Baumstämmchen, an denen die Rinde in Fetzen herunter hängt, hier haben Rehböcke versucht, den abgestorbenen Bast ihres neuen Gehörns abzureiben (Fegen).
Bisher wurde kein Fuchsbau in der Lehmkaul entdeckt, aber sicher ist, dass der Fuchs das Gelände auf der Suche nach Beute aufsucht. Fotografieren ließ er sich dabei bisher nicht, gefunden wurde aber ein Schädelskelett eines alten Fuchses auf dem Gelände.
Auf dem Felsengarten wurde ein Marder am hellichten Tag gesichtet, für ein Foto war er zu schnell verschwunden.
An einem kalten Wintertag konnte die Rötelmaus mit Ruhe beobachtet und fotografiert werden. Wahrscheinlich gibt es einen großen Bestand in der Lehmkaul, denn die Rötelmaus kann man hier regelmäßig beobachten.
Die Spitzmaus lebt ebenfalls auf dem Gelände, fotografiert werden konnte bisher nur eine Spitzmaus, die es sich wohnlich in einem Hummelnistkasten eingerichtet hatte.
Der Feldhase hielt sich regelmäßig in der vorletzten Lichtung auf, fotografiert wurde ein kleiner Rest von ihm, als er Opfer eines Beutegreifers geworden war.
Auch wenn sich in der Lehmkaul der ein oder andere Haselnussstrauch befindet, so macht sich das Eichhörnchen hier ausgesprochen rar (bisher nur 1x beobachtet), vor allem im Vergleich zu den Berndorfer Hausgärten, aber dort locken im Herbst reich tragende Walnussbäume und im Winter die gut gefüllten Vogelfutterhäuschen. das ist wohl doch attraktiver als die wenigen Haselnüsse der Lehmkaul.
In der Dämmerung sieht man sie als fliegende Schatten über der Lehmkaul, für die Fledermäuse ist der Tisch in der Lehmkaul reich gedeckt. Fotografiert und bestimmt wurden sie bisher nicht.




