Wie die Bienen und die Wespen gehören auch die Ameisen zu den Hautflüglern und spätestens bei der Betrachtung von geflügelten Ameisen erkennt man die Verwandschaft. Ziemlich einzigartig ist bei ihnen die Bildung mehrjähriger Staaten, nur die Honigbiene ist ähnlich organisiert. Ameisen sind wichtig für ein intaktes Ökosystem, sie verteilen Pflanzensamen, lockern den Boden auf und fressen tote und lebende Insekten und deren Larven. Selbst sind sie Leibspeise von Spechten, der Dachs gräbt Nester auf und bedient sich, und eine Reihe von spezialisierten Spinnen-und Insektenarten (wie z.B. der Ameisenlöwe) ernähren sich von Ameisen.
Ein Ameisenhügel im vorderen Lehmkaulbereich , der im zeitigen Frühjahr schon dicht mit Feldsalat bewachsen war, wurde vermutlich von Schwarzgrauen Wegameisen (Lasius niger) errichtet, erst bei genauer Beobachtung bekommt man eine Ahnung davon, welche Komplexität hinter dem scheinbar alltäglichen Vorkommen dieser Hügel steckt. Erste Fotos zeigen geflügelte Ameisen, die sich auf den Weg machen, um neue Kolonien zu gründen. Weitere Fotos werden folgen.


